01.05.2015

Einführung einer Bagatell-Grenze bei Klärung von Beitragsrückständen

München, 01.05.2015 – Die Einführung einer Bagatellgrenze in Höhe von 100 EUR bei gemeldeten Beitragsrückständen beschleunigt die Einholung von Auskünften und deren Veröffentlichung nochmals erheblich und reduziert gleichzeitig Aufwände bei Zeitarbeitsunternehmen und Krankenkassen. 

IZS entwickelt seine Prozesse permanent weiter, um die Zusammenarbeit mit Zeitarbeitsfirmen, den Krankenkassen und den Berufsgenossenschaften noch effizienter zu machen.

Sämtliche, von den Kassen gemeldeten Beitragsrückstände haben wir bislang stets mit allen beteiligten Parteien geklärt - selbst wenn es sich um sehr kleine Beträge im ein-/zweistelligen EURO-Bereich handelte. Gerade zu den sehr kleinen Rückständen haben wir von vielen Zeitarbeitsfirmen sowie den Kassen die Anregung erhalten, eine sogenannte "Bagatellgrenze" einzuführen, um die Anzahl der Klärungsvorgänge zu reduzieren. Nach intensiver Prüfung und sehr konstruktivem Austausch mit verschiedenen Vertretern der jeweils beteiligten Parteien haben wir nun entschieden, diese Anregung umzusetzen.

Wir haben vor Kurzem das Anfrageformular an die Kassen entsprechend erweitert, die nun neben der Mitteilung eines Beitragsrückstands auch angeben können, ob dieser unterhalb der Bagatellgrenze liegt.

Für die Nutzer unseres Auskunftsportal sowie unseres Infoservices bedeutet dies konkret:

Sofern in Zukunft Beitragsrückstände von den Kassen gemeldet werden, die jedoch kleiner als 100 EUR sind, werden diese nicht mehr separat geklärt werden, sondern fallen unter die Bagatellgrenze. 
Auf unserem Webportal bleiben die davon betroffenen Vorgänge weiterhin auf "Grün", wobei wir die Erläuterung zum Status "Rot" und "Grün" um die Bagatellgrenze erweitert haben, so dass die Portal-Nutzer dies auch leicht nachvollziehen können.

Im Zuge dieser Prozessoptimierung haben wir die Nutzungsbedingungen für unser Auskunftsportal sowie unseren Infoservice angepasst.